All in the Family

I need you, like I need a hole in my head!

(Sascha) Ich war den ersten Teil des Abenteuers nicht dabei. Deshalb kann ich nur einen Teil erzählen…

Ich bekomme eine Nachricht von meiner Cousine Thalaya, dass sie ein technisches Problem habe, und fragt ob ich ihr dabei helfen könne. Sie will sich mit mir treffen und genaueres erklären. Meine Projekte sind momentan alles Selbstläufer, so dass ich Zeit habe und mich mit ihr in meiner Stamm-Kaffee-Tanke treffe. Bequeme Sessel, starker Kaffee, freies Internet, was will man mehr. Thalaya kommt, gefolgt von dreien meiner Onkel. Theo, Paul und Michael hab ich seit Tante Bettys letzter Beerdigung nicht mehr gesehen. Sie sehen etwas abgespannt aus.
Sie erzählen mir dass sie nach der Beerdigung etwas nachgeforscht haben und sagen irgendwas von wegen verbrannten Spielkarten im Keller von Tante Bettys Haus und in der Bibliothek und von einem Fernseher der einen in den Wahnsinn treibt. Ich habe ja schon viele kranke Geschichten gehört, aber da waren normalerweise großere Mengen an illegalen Substanzen mit ihm Spiel und auch wenn ich weiß dass Michael ganz gerne das ein oder andere Kraut raucht schätze ich die anderen eigentlich nicht so ein. Schließlich kommen sie zu ihrem eigentlichen Problem. Jemand hat ihnen Adresse zu einem Forum im Netz gegeben in dem sie einen Typen treffen können, der ihnen mit ihren Fragen bezüglich Tante Bettys mehrfachem Tod weiterhelfen kann. Ich lasse mir die Adresse geben und sehe mir das Forum an. Es dauert nicht lange bis ich zugriff habe und mir das Forum genauer ansehen kann. Ich finde heraus wo der User den sie suchen wohnt und begleite die Truppe dorthin.
Bei dem Haus angekommen, bekommt Theo eine SMS in der etwas von einem Schlüssel unter dem Gartenzwerg steht. Er weiß nicht wer der Absender ist. Doch das Schlüssel ist tatsächlich da und wir betreten das Haus und gehen zur Wohnung hoch. Simpel eingerichtet, Essensreste, Klamotten auf dem Boden, doch eine ordentliche Workstation. Als ich mir die Geräte genauer ansehe aktiviere ich die Sicherheitssysteme und der Computer fraggt sich selbst. Ups!
Wieder kriegt Theo eine Nachricht. “Wenn ihr fertig seid meine Wohnung zu durchwühlen könnt ihr mich Cafe gegenüber treffen.”
An einem Tisch in der Ecke sitzt ein Typ in einem Kapuzenpulli, die Kapuze ins Gesicht gezogen und eine Sonnenbrille auf der Nase.
Er heißt Karl und er ist bereit uns mit dem Betty Thema weiter zu helfen, wenn wir vorher etwas für ihn tun.
Er hat Probleme mit einigen Hackern und möchte sich eigentlich gerne absetzen. Doch sie haben ihn getagged und sobald er sich auch nur zum Flughafen begibt haben sie ihn auf dem Radar. Doch um etwas gegen diese Situation zu tun müsste er ins System der Hacker und dort für etwas Verwirrung sorgen. Dies kann er jedoch nicht weil die Hacker ihr System durch (jetzt kommts!) den Geist von John von Neumann schützen lassen. Und diesen Geist sollen wir exorzieren. Ich halte den Kerl vor allem für übergeschnappt, doch wenn er uns mit Tante Betty weiterhilft, sei es drum.
Er gibt uns eine Liste mit den Dingen die wir benötigen werden. Wir sollen einen babylonischen Dolch besorgen, Lochkarten mit dem Code des ersten Computerwurms, ein Artefakt das von Neumann gehört hatte und dann einen Bannkreis um einen Server irgendwo in Freimann ziehen, komische Beschwörungen aufsagen und den Dolch in den Server rammen.
Die Anleitung für den Exorzismus hat er wohl von einem Typen auf einem Rastplatz an der A8. DER Experte wenn es darum geht irgendetwas auszutreiben. Na Mahlzeit!
Wir fahren nach Starnberg wo ein Sammler antiker Gegenstände zu finden sein soll. Wir wurden gewarnt, dass er etwas merkwürdig ist. Sein Haus seit Jahren nicht verlassen hat und scheinbar allergisch gegen frische Luft ist.
Die Villa, in der der Sammler wohnt ist eine dieser großartigen alten Gebäude, ein riesiger (verwilderter) Garten und an jeder Ecke Sicherheitskameras und wahrscheinlich noch so einige andere Spielereien, die man auf den ersten Blick nicht sehen kann. Auf unser Klingeln und nach einer kurzen Erklärung an die Gegensprechanlage werden wir ins Haus gelassen. Oder besser gesagt in eine Luftschleuse. Nachdem die “böse” Luft aus dem Garten durch etwas anderes ersetzt wurde gelangen wir ins Haus. Der Sammler ist ein kleiner, schlanker Mann in einem weißen Anzug und Handschuhen. Seine Augen haben unterschiedliche Farben. Wir erklären ihm was wir suchen und er ist sogar bereit uns einen babylonischen Dolch zu überlassen, wenn wir ihm einige Besorgungen erledigen.

… folgt

Gespielt:
February 02, 2012
February 09, 2012
February 16, 2012

Comments

Chikadee

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.